ERFOLGE
1903/06/13
Deutscher Meister
1936
Deutscher Pokalsieger
1976/81/86/87
FDGB-Pokalsieger
1967/86/88
Vizemeister
1974
Halbfinalist im UEFA-Cup
1987
Finalist im Europapokal der Pokalsieger
1993
Aufstieg in die Bundesliga
2005
Stadtpokalsieger /Aufsteiger der 3.KK Leipzig 2. Staffel
2006
Bezirkspokalsieger / Aufsteiger der Bezirksklasse Staffel 2
2007
Bezirkspokalsieger / Aufstieg in die Landesliga
2008
Aufstieg in die Oberliga

GESCHICHTLICHER WERDEGANG
1893
11. November: Johannes Kirmse gründet zusammen mit Albert Rößler
und weiteren Sportfreunden den Radfahr- und Athletikverein "Sportbrüder", der sich fünf Jahre später mit dem VfB verbindet und deshalb als Urverein gilt.
1896
13. Mai: Der Jurastudent Theodor Schöffler, Oskar Knothe, Georg und Otto Braune u.a. gründen in "Bodens Deutscher Trinkstube" den Verein für Bewegungsspiele e.V. zu       Leipzig.
Die ersten Spiele und das Training finden auf dem Gohliser Exerzierplatz statt.
05. Juli: Das allererste Spiel seiner Vereinsgeschichte gewinnt der VfB Leipzig gegen den Leipziger Ballspiel-Club mit 3:1
1897
Der VfB Leipzig zieht auf den Lindenauer Sportplatz (heutiger Cottaweg) um und richtet dort bis 1922 seine Heimspiele aus.
1898
12. März: Das erste Auslandsspiel seiner Geschichte verliert der VfB in Prag gegen den DFC mit 8:0.
01. Juli: Wahrscheinlich aus finanziellen Gründen schlißen sich der VfB Leipzig und die Sportbrüder zum Verein "VfB Sportbrüder" zusammen.
1900
28. Januar: In Leipzig wird der Deutsche Fußballbund gegründet. Zu den maßgeblichen Inspiratoren des Zusammenschlusses gehören die VfBer Schoffler, Kirmse, Scharfe und Dr.Raydt.
02. November: Der Verein nimmt endgültig den Namen VfB Leipzig an.
1903
05. April: Gewinn der ersten Mitteldeutschen Meisterschaft gegen Wacker Leipzig mit 2:0.
31. Mai: Der VfB Leipzig wird in Altona bei Hamburg nach einem 7:2 (1:1) gegen den DFC Prag erster Deutscher Fußballmeister.
1904
Frühjahr: Da die Gaumeisterschaften im VMBV zu lange dauern, verteidigt der VfB den Mitteldeutschen Titel.
29. Mai: Der VfB steht auch im zweiten Deutschen Meisterschaftsfinale. dfas Spiel in Kassel gegen die Berliner T. u. FC Britannia wird nach Protest abgesetzt, da der DFB bei den Ansetzungen gegen das eigene Regelwerk verstoßen hatte.
1906
08. April: Dritter Meistertitel im VMBV, der Dresdner SC tritt im Endspiel aus Protest nicht an.
27. Mai: Zweiter Deutscher Meistertitel nach einem 2:1 (1:1) gegen den FC Pforzheim in Nürnberg.
1907
Frühjahr: Vierter Mitteldeutscher Meistertitel nach einem 1:0 gegen Magdeburger Viktoria 96.
1908
07. Juni: Mit Heini Riso steht im dritten Länderspiel der DFB-Geschichte gegen Österreich (2:3) erstmals ein VfB-Spieler in der deutschen Nationalmanschaft.
1910
03. April: Die fünfte VMBV-Meisterschaft wird gegen den SC Erfurt (4:1) errungen.
1911
02. April: Gegen Wacker Halle gelingt dem VfB nach einem 3:1 der sechste Mitteldeutsche Meistertitel.
04. Juni: Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft verliert der VfB gegen den Berliner T. u. Viktoria mit 1:3.
1913
06. April: Siebente Mitteldeutsche Meisterschaft nach einem 2:0 Sieg gegen Halle 96.
11. Mai: Der VfB gewinnt gegen den Duisburger Spielverein seinen dritten Deutschen Meistertitel in München (3:1).
1914
31. Mai: Wiederum steht der VfB im deutschen Fußbalfinale. in Magdeburg gibt er sich erst nach 153 Minuten mit 2:3 gegen die SpVgg Fürth geschlagen.
1918
12. Mai: Achter Mitteldeutscher Meistertitel nach einem 2:0 gegen Halle 96.
1920
25. April: Nach einem 2:1 gegen den SC Erfurt geht die neunte Mitteldeutsche Meisterschaft an den VfB, der sich in einer einfachen Punktrunde gegen fünf weitere Gaumeister durchsetzt.
1922
In Leipzig-Probstheida wird das stadion des VfB Leipzig eingeweiht, in dem er und seine Nachfolger fast alle ihre Punkt- und Pokalspiele sowie einige internationale Spiele austragen.
Anschluss von 1. Leipziger Schwimm-Club Poseidon 1900.
1925
19. April: Zenter Mitteldeutscher Meistertitel nach einem 1:0 gegen den 1. SV Jena.
1926
Abspaltung von 1. Leipziger Schwimm-Club Poseidon
1927
01. Mai: Der Chemnitzer BC verliert im Mitteldeutschen Finale gegen den Altmeister VfB Leipzig mit 0:4.
Elfter und letzter Mitteldeutscher Titel für den VfB.
1936
03. Januar (1937): Im DFB-Pokalfinale gewinnt der VfB Leipzig sensationell gegen den Favoriten Schalke 04 vor 60.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion mit 2:1 (2:1)
1946
11. Januar: Der VfB Leipzig wird zwangsweise aufgelöst(Verbot bürgerlicher Sportvereine laut Beschluss der Alliierten).
Frühjahr: Gründung der SG Probstheida Leipzig, in der auch ehemalige VfB-Spieler wie Gabriel, Dobermann und Richter um die Leipziger Stadtmeisterschaften mitspielen.
1949
Herbst: Nach Beginn der Saison 1949/50 Umbenennung in BSG Erich Zeigner Leipzig-Probstheida.
1950
Sommer: Erneute Umbenennung - diesmal in BSG Einheit Ost Leipzig.
1953
Sommer: Nach drei Jahren in der zweithöchsten Spielklasse der DDR gelingt der Aufstieg in die Oberliga.
1954
Sommer: Neustrukturierung des Leipziger Fußballs,Bildung des SC Lok und des SC Rotation Leipzig aus den Manschaften von Chemie Leipzig und der BSG Einheit Ost Leipzig.
1957
22. Dezember: Der SC Lok Leipzig wird Pokalsieger nach 2:1 Sieg (n.V.) über SC Empor Rostock.
1963
Juli: Erneut wird der Fußball in Leipzig umorganisiert - aus dem SC Lok und SC Rotation werden die Sektionen Fußball beim SC Leipzig und der BSG Chemie.
1966
20. Januar: Gründung des 1. FC Lokomotive Leipzig.
31. Mai: Durch einen 4:0 Sieg im Bruno-Plache-Stadion gegen IFK Norrköping gewinnt der 1. FC Lok Leipzig den Intercup (Rappan-Pokal).
1969
Sommer: Der 1. FC Lok Leipzig steigt aus der DDR-Oberliga ab.
1970
31. Mai: Nach 1:0 gegen Wismut Gera im letzten Ligaspiel vor 30.000 Zuschauern in Leipzig sofortiger Wiederaufstieg.
1973/74
Vordringen bis ins Europacup-Halbfinale im UEFA-Cup nach Erfolgen über AC Turin, Wolverhampton Wanderers, Fortuna Düsseldorf und Ipswich Town. Endstation war die Manschaft von Tottenham Hotspur.
1976
01. Mai: Der 1. FC Lok wird in Berlin DDR-Pokalsieger nach einem 3:0 über den FC Vorwärts Frankfurt/Oder.
1981
7. Juni: Nach einem 4:1 über den FC Vorwärts Frankfurt/Oder wird der 1.FC Lok in Berlin DDR-Pokalsieger.
1986
31. Mai: Der 1. FC Lok wird in Berlin DDR-Pokalsieger nach einem 5:1 über den 1. FC Union Berlin.
Dies ist der höchste Pokalfinalsieg in der DDR-Fußballgeschichte.
1987
13.Mai: Der 1. FC Lok unterligt in Athen im Europacup-Endspiel der Pokalsieger Ajax Amsterdam mit 0:1 (0:1). Zuvor schaltete Lok die Mannschaften von Glentoran Belfast, Rapid Wien, FC Sion und Girondisn Bordeaux aus.
13. Juni: Der 1. FC Lok wiederholt seinen Vorjahreserfolg und wird in Berlin DDR-Pokalsieger nach einem 4:1 über den FC Hansa Rostock.
1991
Juni: Nach einer Relegationsrunde erreicht der 1. FC Lok die Qualifikation für die 2. Bundesliga.
1. Juli: Die Mitgliederversammlung des 1. FC Lokomotive Leipzig beschließt die Neugründung des VfB Leipzig e.V
1992
17. Mai: Im letzten Spiel sichert sich der VfB Leipzig seinen Verbleib in dert 2. Bundesliga (1:0 gegen den TSV 1860 München).
1993
6. Juni: Nach einem 2:0-Sieg im letzten Spiel der 2. Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 vor 38.000 Zuschauern steigt der VfB Leipzig in die 1. Bundesliga auf.
1994
Nach einem Jahr in der Bundesliga steigt der VfB Leipzig wieder in die 2. Bundesliga ab.
2004
30. Juni: Nach zwei Insolvenzen und dem Abstieg bis in die Oberliga wird der VfB Leipzig aus dem Vereinsregister gelöscht.
01. Juli: Der 1. FC Lokomotive Leipzig betritt nach der Neugründung (10.12.2003) die Fußballbühne in der 3. Kreisklasse Leipzig.